Von wegen... I Kontakt I Aktualisiert am 12. Dezember 2011
© Creativ Commons License by Bruno Bucher
Zur obigen Aufzählung könnte ich noch die eher privaten Eckwerte bei: Koche gerne, Essen auch, lese gerne und schaue nerdmässig gerne Filme: alles was gut gemacht ist, bei B- und C-Produktionen werde ich aggressiv. Ich wandere gerne, schwatzend in Gesellschaft, wobei ich mich gerne ausser Atem rede, fluchend und schwitzend. Andere machen Basejumping, ich rede mich in Rage...
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Persönlich Bin eher der sportliche Typ, in der Regel gehört ein Tag der Woche der körperlichen Befreiung wozu ich auch den samstäglichen Familieneinkauf zähle. Wann immer möglich mache ich diesen mit dem Velo oder zu Fuss. Das sieht ziemlich sicher erbärmlich aus, besonders wenn es regnet oder gar schneit. Aber die Selbstkasteiung nützt, die winterlichen Krankheitstage streben gegen Null.

Weil ich leider zu schwach bin, meine körperliche Ertüchtigung
zwecks Belohnung nicht mit einem abschliessenden lukullischen Mahl zu verbinden, trage ich jeweils 10 Kilo zuviel mit mir herum. Ich bin aber sicher, dass ich mit dem Alter so sehr diszipliniert sein werde, dass ich das leibliche Wohl als psychologisches Mittel noch von meinen sportlichen Aktivitäten zu trennen weiss. Soll ich?

Beruflich Es wäre vermutlich gelogen zu behaupten das Lehrer-Gen wäre in meiner DNS nicht zu finden. Ich sehe mich als naturbegabter Forscher und Entdecker, der seine neusten Erkenntnisse gerne mit andern teilt. Deswegen wohl bin ich Lehrer und Politiker geworden und hoffe selbstverständlich den Mitteilungsdrang im Griff zu halten und damit weder Studierenden noch BürgerInnen auf die Nerven zu gehen.

Zu meiner Entlastung verweise ich auf meine Referenzen und mein Angebot als Unternehmer. Das, was mir heute zur Verfügung steht um es mit anderen zu teilen, habe ich mir in einer steten Entwicklung in verschiedensten Rollen erarbeitet, erduldet und gar manchmal auch erkämpft. Ich bin das Ergebnis des permanenten Lernens.

Ich sehe mich als Treiber von neuen Geschäftsmodellen, dem Try&Error verpflichtet und leidenschaftlich beim Learning by doing. Nicht, dass ich der Wissenschaft nicht zugetan wäre, aber ich bediene sie nicht (resp. mehr schlecht als recht...), sondern ich bediene mich ihrer zum Nutzen meiner vielfältigen Auftraggeber.

Politisch Das Rechts/Links-Schema vermag nicht zu beschreiben, was uns heute umzutreiben hat. Es ist eine unstatthafte Verkürzung, die vermutlich zur franzöischen Revolution passte, heute aber ein Hindernis darstellt im politischen Prozess speziell in der Schweiz. Wer sich und das Land bewegen will ist offenen Geistes.

Natürlich würde ich es nie zulassen, wenn man mich als rechts stehend einstufen würde. Links ist, was der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet ist. Damit sind doch 90% der SchweizerInnen links, nicht wahr?! Oder wer mag sich zu den Befürwortern der Todesstrafe, den Bejaern von Diktaturen, der Abschaffung des Roten Kreuzes, der Überwindung der humanistischen Tradition der Schweiz, der Zerstörung der Schweizer Werte und der Aushöhlung der direkten Demokratie zählen?

Politik ist das ausbalancieren der divergierenden Interessen. In der Schweiz haben wir eine halbe Jahrhundert alte Tradition der gütlichen Einigung und des sozialen Ausgleichs. Wer will das abschaffen und wer will zurück zum Strassenkampf?

Darum stehe ich ein für den Wettkampf der besseren Ideen, der bessern Argumente und dem emotionslosen politischen Entscheid.


Kulturell Cinephilie, man findet das Wort tatsächlich in Wikipedia, ist spätenstens dann eine Krankheit, wenn es nur noch schlechten Stoff gibt und man wie ein auf dem Aff befindlicher Drogensüchtiger sehr weit geht um einen neuen Film, eine neue Filmsprache oder neue Talente zu entdecken.
Anders als andere Kulturarten ist der Film leider kapitalintensiv und deshalb mehr der wirtschaftlichen Konjunktur unterworfen als etwa das bildnerische Gestalten, dem ich im zweiten Rang zugeneigt bin.
Unternehmer
Aufsätze
Professor FH
35 Jahre ICT